

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 25mg | 180 Tabletten | CHF4.35 | CHF1’044.62 CHF783.47 Bester Preis | |
| 25mg | 120 Tabletten | CHF4.43 | CHF708.02 CHF531.01 | |
| 25mg | 90 Tabletten | CHF4.50 | CHF539.71 CHF404.78 | |
| 25mg | 60 Tabletten | CHF4.57 | CHF365.61 CHF274.20 | |
| 25mg | 30 Tabletten | CHF4.79 | CHF191.50 CHF143.62 | |
| 50mg | 180 Tabletten | CHF5.80 | CHF1’392.84 CHF1’044.63 Beliebt | |
| 50mg | 120 Tabletten | CHF5.88 | CHF940.16 CHF705.12 | |
| 50mg | 90 Tabletten | CHF5.95 | CHF713.82 CHF535.36 | |
| 50mg | 60 Tabletten | CHF6.02 | CHF481.68 CHF361.26 | |
| 50mg | 30 Tabletten | CHF6.09 | CHF243.73 CHF182.80 |
Bluthochdruck und Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) gehören zu den primären Indikationen dieses Medikaments. In diesen Krankheitsbildern dient Eplerenon der Senkung des kardiovaskulären Risikos sowie der Kontrolle des Blutdrucks durch Hemmung des Aldosteronsystems. Eplerenon ist ein selektiver Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (MR-Blocker) der Gruppe der Aldosteron-Rezeptor-Antagonisten. Damit stellt es eine fokussierte Therapieoption innerhalb dieser Substanzklasse dar.
Der Wirkstoff wird zur oralen Anwendung entwickelt und zeichnet sich durch eine spezifische Blockade des Mineralokortikoidrezeptors aus. Diese pharmakologische Eigenschaft moduliert die hormonelle Wirkung auf Niere, Gefäße und Herzmuskel und unterscheidet Eplerenon von nicht-selektiven MRAs durch ein tendenziell moderateres Nebenwirkungsprofil.
Gegenüber Spironolacton zeigt Eplerenon eine höhere Selektivität für den Mineralokortikoidrezeptor. Das reduziert häufige endokrine Nebenwirkungen wie Gynekomastie oder hirsutistische Veränderungen. Die Substanz bietet damit eine therapeutische Alternative bei Patienten, die empfindlich auf antidorsoendokrine Effekte reagieren.
Finerenon gehört zu einer neueren, nicht-steroiden MR-Antagonisten-Gruppe und teilt den Kernmechanismus der MR-Blockade. Unterschiede ergeben sich in den pharmakokinetischen Eigenschaften sowie im Sicherheitsprofil, wodurch in bestimmten Patientenkollektiven eine individuellere Therapie möglich ist. Die Wahl zwischen Eplerenon, Spironolacton und Finerenon erfolgt unter Berücksichtigung der Indikation, Begleiterkrankungen und des individuellen Nebenwirkungsrisikos.
Bei essenzieller Hypertonie kommt Eplerenon als Add-on zu anderen Antihypertensiva zum Einsatz, um den Blutdruck zu kontrollieren und das kardiovaskuläre Risiko zu senken. Es kann als Monotherapie oder in Kombination mit ACE-Hemmern, ARBs oder ARNI verwendet werden, abhängig von der klinischen Situation.
In der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion dient Eplerenon der Reduktion hospitalisierender Ereignisse und der Mortalität in geeigneten Patientenkohorten. Nach akuten Myokardinfarkten mit LV-Dysfunktion kann es das Risiko weiterer kardiovaskulärer Ereignisse mindern und so die Prognose verbessern.
Wesentliche Unterschiede zu Spironolacton und Finerenon betreffen Selektivität, Nebenwirkungsprofil und pharmakokinetische Eigenschaften. In der Praxis beeinflussen diese Unterschiede die Verträglichkeit und das Risiko von Nebenwirkungen.
| Alternativmedikament | Wirkmechanismus/Selektivität | Hauptindikationen | Wichtige Sicherheitsaspekte |
|---|---|---|---|
| Eplerenon | Selektiver MR‑Antagonist | Hypertonie; HFrEF; post‑MI LV‑Dysfunktion | Hyperkalämie, Nierenfunktionsüberwachung |
| Spironolakton | Nicht‑selektiver MR‑Antagonist; antiandrogen wirken | Hypertonie; HFrEF | Gynekomastie; Hyperkalämie; weitere endokrine Effekte |
| Finerenon | Nicht‑steroider MR‑Antagonist | Hypertonie; HFrEF | Hyperkalämie-Risiko; potenzielle Nierenwirkungen |
Die aufgeführten Punkte zeigen, wie sich Wirkmechanismus, Indikationen und Nebenwirkungen unterscheiden. Die Therapiewahl erfolgt individuell je nach Nierenfunktion, Hyperkalämie-Risiko und Begleiterkrankungen.
Hyperkalämie ist die zentral risikobehaftete Nebenwirkung aller MR-Aspekte, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion oder zusätzlicher RAAS-Inhibition. Eine regelmäßige Überwachung von Kalium und Kreatinin ist daher empfohlen, um frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Weitere sicherheitsrelevante Aspekte umfassen potenzielle Auswirkungen auf Schwangerschaft und Stillzeit, Wechselwirkungen mit NSAIDs oder Kalium-sparenden Diuretika sowie andere RAAS-Hemmer. Eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgt vor Therapiebeginn und während der Behandlung, begleitet von patientenindividuellem Monitoring und Dosisanpassungen bei Nierenerkrankungen oder fortbestehender Hyperkalämie.
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